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Fundkatalog Neuzeit


 
Im Buch gibt es keinen Fundkatalog im Kapitel "Frühe Neuzeit und Moderne", weil es einfach zu viele Stücke gewesen wären. Zitat aus dem Buch:

"Geht man offenen Auges durch die Textilsammlungen der archäologischen und ethnologischen Museen, so findet man nadelgebundene Arbeiten (Textilien und Korbwaren) fast jeden Alters und aus nahezu allen Teilen der Welt. Vor allem die einfachen Stichvarianten waren und sind weit verbreitet. Durch die Masse der Objekte würde ein Katalogteil für das Kapitel den Rahmen dieses kleinen Buches sprengen. Daher werden zum Abschluss der „Geschichte des Nadelbindens“ nur stellvertretend ein paar jüngere Funde vorgestellt. ..."

  Seit im Mittelalter die Stricktechnik nach Europa gelangte, geriet vor allem aus ökonomischen Gründen das Nadelbinden langsam in Vergessenheit. Das Wissen über die Nadelbindetechnik erhielt sich jedoch in vielen Regionen Europas noch lange, und scheint mit skandinavischen Auswanderern die USA erreicht zu haben. Dort ist aber auch eine indigene Tradition nachweisbar. 

Hier nun eine Liste mit einigen bekannten Stücken:

 

Fundort: Moor bei Åsle in Schweden
Alter: zwischen 1510 und 1640 n. Chr.
Objekt: Fausthandschuh
Technik: Åsle-Stich
Links: http://mis.historiska.se/mis/sok/fid.asp?fid=865187&g=1

 

wird demnächst fortgesetzt ....

PS: Auch für Deutschland gibt es Hinweise, dass das Nadelbinden nie ganz in Vergessenheit geriet: Beim IWF (Institut für den wissenschaftlichen Film, Göttingen, leider inzwischen geschlossen) gab es einen Film aus dem Jahre 1973, in dem der 90-jährige Altbauer August Meyer das Nadelbinden vorführt.